Abklingzeit

(Ab|kling|zeit) feminin, bezeichnet die Zeitdauer, bei der die Intensität einer emittierenden Spezies nach dem Abschalten der Anregungsquelle auf 36,79% (= 1/e) bzw. auf 1/10 (10%) der Anfangsintensität abgefallen ist.

Absorption

(Ab|sorp|ti|on) feminin, bezeichnet die Abschwächung der Intensität elektro-magnetischer Strahlung durch die Wechselwirkung mit Materie.

Absorptionsgrad

(Ab|sorp|ti|ons|grad) maskulin, ist das Verhältnis des absorbierten Strahlungsflusses zum einfallenden Strahlungsfluss.

Absorptionskante

(Ab|sorp|ti|ons|kan|te) feminin, bezeichnet den Übergang zwischen der schwachen Absorption bei geringer Enerige und der starken Absorption bei hoher Energie im Absorptionsspektrum eines Festkörpers. Die spektrale Position der Absorptionskante wird durch den Abstand zwischen dem Valenz- und den Leitungsband bestimmt und wird demnach auch als Bandkante bezeichnet.

ACTFEL

(Alternating Current Thin Film ElectroLuminescence), Elektrolumineszenz, die beim Anlegen eines elektrischen Wechselfeldes an eine dünne Schicht eines beobachtet wird.

Adaptation

(A|dap|ta|ti|on) feminin,ist ein Prozess, bei dem das Auge seine Lichtempfindlichkeit ändert. Dies erfolgt auf dreierlei Wegen: Anpassung der Iris, wobei die Größe der Pupille geändert wird, Anpassung der Empfindichkeit der Nervenenden der Netzhaut und Anpassung der chemischen Zusammensetzung der lichtempfindlichen Pigmente in den Stäbchen und Zapfen. Die Helladaption dauert weniger als eine Minute, die Dunkeladaptation benötigt jedoch 10 bis 30 Minuten.

Additive Farbmischung

(Ad|di|ti|ve Farb|mi|schung) feminin, bezeichnet ein optisches Modell zum Mischverhalten von Lichtfarben. Im Gegensatz zur subtraktiven Farbmischung entstehen die Mischfarben nicht durch wiederholte Einschränkung des Spektrums, d.h. durch Absorption, sondern durch das Hinzufügen neuer sichtbarer Spektralbereiche. Das additive Verfahren arbeitet nach der Dreifarbentheorie (Primärfarben Rot, Grün und Blau) von Young und Helmholtz. Bei der additiven Farbsynthese ergibt sich Weiß als Summe aller eingesetzten Farben, Schwarz als Abwesenheit von Licht. Das Prinzip der additiven Farbmischung wird bei Fluoreszenzlichtquellen (LEDs, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren) eingesetzt.

Akkomodation

(Ak|ko|mo|da|ti|on) feminin, bezeichnet die fokale Einstellung des Auges, um die maximal visuelle Schärfe zu erreichen.

Akzentbeleuchtung

(Ak|zent|be|leuch|tung) feminin, wird dazu benutzt, bestimmte Merkmale in einem Raum zu betonen, wie zum Beispiel Kunstgegenstände in Museen und Auslagen in Geschäften. Diese Art von Beleuchtung sollte keine allzu starken Helligkeitskontraste erzeugen.

Allgemeinbeleuchtung

(All|ge|mein|be|leuch|tung) feminin, erzeugt ein einheitliches Beleuchtungsstärkeniveau in einem großen Bereich. In bestimmten Räumen, wie z.B. Schränken, Lagerräumen, Betriebsräumen und Garagen, reicht eine einzige Leuchte oder Leuchtengruppe für die gesamte erforderliche Beleuchtung aus. Diese Innenbereiche befinden sich normalerweise dort, wo die Gestaltung und das Erscheinungsbild des Raumes gegenüber den auszuleuchtenden Gegenständen zweitrangig ist und Kosten einen entscheidenden Faktor darstellen. Gefordert sind hier vor allem eine gute allgemeine Lichtverteilung und eine primär horizontale Beleuchtung ohne Schatten.

Ballast

(Bal|last) maskulin, ist ein Bauelement, das bei Entladungslampen den Strom in der Entladung stabilisiert.

Beleuchtungsstärke Ev

(Be|leuch|tungs|stär|ke) feminin, ist das Verhältnis des auffallenden Lichtstroms zur beleuchteten Fläche. Die Einheit der Beleuchtungsstärke ist das lux = lm/m2 (lx).

Bestrahlungsstärke Ee

(Be|strah|lungs|stär|ke) feminin, ist das Verhältnis der auffallenden Strahlungsleistung zur beleuchteten Fläche. Die Einheit der Bestrahlungsstärke ist W/m2.

Bolometer

(Bo|lo|me|ter) neutrum, ist ein thermischer Detektor, der die Temperaturabhängigkeit des elektrischen Widerstandes für die Bestimmung der Temperatur nutzt.

Candela

(De|tek|tor) neutrum, Ein Candela ist die Lichtstärke einer Strahlungsquelle, die monochromatische Strahlung der Frequenz 540·1012 Hz (Ehv = 3.578.10-19 J), entsprechend einer Wellenlänge λ von 555 nm, mit einer Leistung von 1/683 W (J/s) pro Steradiant (Raumeinheitswinkel) aussendet (4.1.1015 Photonen) (~ 1/60 der Lichtstärke eines schwarzen Körpers mit einer 1 cm2 großen Öffnung mit einer Temperatur von 2.042.5 K (Schmelzpunkt von Pt).

Chemilumineszenz

(De|tek|tor) feminin, ist die Emission von kaltem Licht als Folge einer chemischen Reaktion.

Commission International d’Eclairage (CIE)

Commission International d’Eclairage (CIE) feminin, ist eine Institution, die sich mit Normen und Regeln für die Beleuchtung befasst.

Detektor

(De|tek|tor) feminin, bezeichnet ein Instrument, das in der SpektroskopieVerwendung findet und elektromagnetische Strahlung direkt oder indirekt in ein elektrisches Signal umwandelt.

Dreibandenlampen

(Drei|ban|den|lam|pen) feminin, sind Leuchtstofflampen, in denen eine trichromatische Leuchtstoffmischung verwendet wird, um einen weißes Emissionsspektrum zu erhalten.

Elektrolumineszenz

(E|lek|tro|lu|mi|nes|zenz) feminin, bezeichnet die direkte Umwandlung von elektrischer Energie in (sichtbare) Strahlung.

Energiesparlampen

(E|ner|gie|spar|lam|pen) feminin, sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät und Schraubsockel (Edisonsockel).

Farbraum

(Farb|raum) maskulin, ist die Bezeichnung für die geometrische Darstellung von Farben im dreidimensionalen Raum.

Farbwiedergabe

(Farb|wie|der|ga|be) feminin, ist die Bezeichnung für die Wirkung einer Lichtquelle auf die Farberscheinung von Objekten im Vergleich mit der Farberscheinung unter einer Referenzlichtquelle.

Farbwiedergabeindex

(Farb|wie|der|ga|be|in|dex) maskulin, beschreibt die Güte der Farbwiedergabe einer Lichtquelle, wobei der maximale Güteindex von 100 erreicht wird, wenn die Farbwiedergabe identisch mit der einer Referenzlichtquelle ist.

Festkörperlichtquellen

(Fest|kör|per|licht|quel|len) feminin, ist ein Sammelbegriff für Lichtquellen, deren primäre Lichterzeugung auf der Elektrolumineszenz eines Festkörpers beruht. Dabei kann der elektrolumineszente Festkörper entweder aus einem organischen Material, wie z.B. Polymere oder Organometallkomplexe, oder aus einem anorganischen Materialien, wie z.B. (Al,Ga,In)N oder (Al,Ga,In)P, bestehen.

Fluoreszenzlampen

(Flu|or|es|zenz|lam|pen) feminin, sind Strahlungsquellen, die mit einer Leuchtstoffschicht ausgestattet sind, um die Strahlung des lichterzeugenden Elements, z.B. einer Gasentladung oder eines Halbleiters, in Nutzstrahlung zu konvertieren, welche für die jeweilige Anwendung geeignet ist.

Fraunhoferlinien

(Fraun|ho|fer|li|ni|en) feminin. Darunter versteht man Absorptionslinien in demSpektrum eines Kontinuumsstrahlers, die beim Durchgang der Strahlung durch ein Medium (Gas oder Plasma) entstehen. Spektrale Lage und Anzahl der Absorptionslinien ist charakteristisch für die Zusammensetzung des Mediums. Fraunhofer selbst beobachtete erstmals die nach ihm benannten dunklen Linien im Spektrum der Sonne. Die stärksten Linien bezeichnete er nach dem Alphabet (A: 760, 8 nm; B: 686,7 nm; C:656,3 nm; D: 589,3 nm; E: 527,0 nm; F: 486,1 nm; G: 430,8 nm; H: 396,9 nm).

Gasentladungslampen

(Gas|ent|la|dungs|lam|pen) feminin basieren auf einer elektrischen Entladung in einem Gas oder Dampf. In den meisten Fällen wird die Entladung durch die Ionisierung von Quecksilber- oder Natriumdampf oder auch durch Edelgase wie Xenon, Krypton, Argon sowie Neon erreicht. Je nach ihrem Dampfdruck können diese Lampen in Niederdruck-, Mitteldruck-, oder Hochdruckgasentladungslampen unterteilt werden. Das abgestrahlte Spektrum von Gasentladungslampen ändert sich mit steigendem Gasdruck aufgrund der größeren Gasdichte, was zu Reabsoprtion und zu Anregung höherer Energieniveaus führt. Infolgedessen bewegt sich die abgestrahlte Energieverteilung von hoher Photonenenergie (Hg: 185 und 254 nm) hin zu geringer Photonenenergie und somit hin zum UV-A Bereich und zum sichtbaren Teil des Spektrums. Mit zunehmendem Gasdruck beobachtet man zudem eine Verbreiterung der Emissionslinien aufgrund der Reabsorption und der Dopplerverbreiterung.

Glühlampen

(Glüh|lam|pen) feminin, sind Lichtquellen, in denen eine (Glüh)Wendel, die sich in einem evakuierten oder mit Inertgas gefüllten Glaskolben befindet, durch elektrische Widerstandsheizung auf hohe Temperaturen (2500 – 3000 K) gebracht wird und dabei eine thermisches Strahlungsspektrum aussenden.

Halogenlampen

(Ha|lo|gen|lam|pen) feminin, oder auch Halogenglühlampen sind Glühlampen, die mit Hilfe eines Halogenadditivs (Brom oder Iod) eine höhere Lebensdauer und/oder eine höhere Farbtemperatur (bis 3400 K) sowie Energieeffizienz erreichen.

Infrarotstrahlung

(In|fra|rot|strah|lung) feminin, ist die Bezeichnung für den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 780 nm und 1000 µm liegt. Dieser Spektralbereich wird weiter in IR-A (780 – 1400 nm), IR-B (1,4 – 3 µm) und IR-C (3 – 1000 µm) unterteilt.

Infrarotstrahlung

(In|fra|rot|strah|lung) feminin, ist die Bezeichnung für den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 780 nm und 1000 µm liegt. Dieser Spektralbereich wird weiter in IR-A (780 – 1400 nm), IR-B (1,4 – 3 µm) und IR-C (3 – 1000 µm) unterteilt.

ITO - Indium Tin Oxide

(Indium Tin Oxide, In2O3-SnO2), Indiumoxid, das mit Zinn dotiert wurde, kann als transparente, leitfähige Schicht, z.B. als Elektrode auf Bildschirmen, verwendet werden.

Kanadabalsam

(Ka|na|da|bal|sam) feminin, ist ein optischer Kleber.

Kompaktleuchtstofflampen

(Kom|pakt|leucht|stoff|lam|pen) feminin, sind besonders kleine Leuchtstofflampen, wobei die Gasentladungsröhre zur Platzeinsparung gebogen oder (mehrfach) gefaltet ist.

Kontrast

(Kon|trast) maskulin, steht für den Unterschied zwischen der Leuchtdichte einer helleren Fläche und einer dicht danebenliegenden dunkleren Fläche eines Bildes. Man unterscheidet zwei Arten von Kontrast, die meistens gleichzeitig auftreten: Farbkontrast und Leuchtdichtekontrast. Letzterer wird meistens auch Kontrastverhältnis genannt, wobei es sich um das Verhältnis zwischen der höheren und niedrigeren Leuchtdichte des Bildes handelt. Die Fähigkeit des Auges, Leuchtdichtekontraste zu erkennen, ist vom Adaptionsgrad des Auges abhängig, der wiederum durch die allgemeine Leuchtdichte eines Bildes bestimmt wird. Daher erscheint zum Beispiel eine weiße Fläche vor einem schwarzen Hintergrund weißer und ein Tunnel, der in Wirklichkeit nicht richtig dunkel ist, erscheint dunkler, wenn er bei klarem Wetter von außen betrachtet wird. Die Ursache für derartige Kontraste liegt darin, dass das Auge nicht imstande ist, sich gleichzeitig an stark unterschiedliche Leuchtdichteniveaus anzupassen. Blendung entsteht durch Leuchtdichteniveaus innerhalb des Gesichtsfeldes, die erheblich über demjenigen Helligkeitsniveau liegen, an das sich die Augen angepasst haben. Dies kann störend wirken und in extremen Fällen zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen.

Lebensdauer, mittlere

(Le|bens|dau|er) feminin, ist der Erwartungswert für das Betriebsintervall eines Leuchtmittels bis zu dessen technischem Versagen.

Leuchtdichte Lv

(Leucht|dich|te) feminin, ist der Lichtstrom, der von einem Flächenelement in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird. Die Einheit der LEuchtdichte ist cd/m2.

Leuchtstofflampen

(Leucht|stoff|lam|pen) feminin, sind Niederdruck-Hg-Gasentladungslampen, die mit einer Leuchtstoffschicht (dem Phosphor) an der Innenseite der Glashülle versehen sind. Der Leuchtstoff hat die Aufgabe, die kurzwellige UV-Strahlung der Hg-Gasentladung (vor allem 185 und 254 nm) je nach Art der Verwendung in geeignete Nutzstrahlung (UV-B, UV-A, sichtbares Licht) umzuwandeln.

Lichtschutz

(Licht|schutz) maskulin, ist eine der wichtigsten Funktionen der Haut zum Schutz gegen weitere UV-Exposition. Sowohl Melanogenese und Pigmentdunkelung als auch Lichtschwiele können durch UV-Strahlung aktiviert werden, sofern die individuelle genetische Veranlagung gegeben ist (bei hellhäutigen Hauttypen I bis IV). Als Folge verändert sich die Eigenschutzzeit. Die UV-Dosierung zum Aufbau eines Lichtschutzes muss der individuellen Reaktion und der Empfindlichkeit des Hauttyps angepasst werden.

Lichtstärke

(Licht|stärke) feminin, ist der von einer Lichtquelle in eine bestimmte Raumrichtung abgegebene Lichtstrom. Die Einheit des Lichtstärke ist dasCandela (cd).

Lichtstrom

(Licht|strom) maskulin, ist die gesamte von einer Lichtquelle in alle Raumrichtungen abgegebene Strahlungleistung, die mit der Empfindlichkeit des menschlichen Auges bewertet wird. Die Einheit des Lichtstroms ist das Lumen (lm).

LSO - Lutetiumoxyorthosilikat

(Lu|te|tium|o|xy|or|tho|si|li|kat) neutrum, ist eine Verbindung mit der chemischen Formel Lu2SiO5, das wegen seiner hohen Dichte von 7,40 g/cm3 als Wirtsmaterial für Szintillatoren (LSO:Ce und LSO:Pr) verwendet wird.

LuAG - Lutetiumaluminiumgranat

(Lu|te|tium|a|lu|mi|ni|um|gra|nat) neutrum, ist ein Wirtsmaterial für Leuchtstoffe (LuAG:Ce), Szintillatoren (LuAG:Pr) und Lasermedien (LuAG:Nd, LuAG:Er) mit der chemischen Formel Lu3Al5O12, das durch seine hohe Stabilität hervorsticht. Es wird auch als hochbrechende transparente Keramik verwendet.

Lumineszenz

 (Lu|mi|nes|zenz) feminin, ist die optische Strahlung eines physikalischen Systems, die beim Übergang von einem angeregten Zustand zum Grundzustand im nicht thermischen Gleichgewicht entsteht.

Metallhalogeniddampflampen

(Me|tall|ha|lo|ge|nid|dampf|lam|pen) feminin, sind Hochdruck-Hg-Dampflampen, in denen andere Metalle in Form von Halogensalzen dem Entladungsgas beigefügt werden. Da jedes Metall sein eigenes charakteristisches Emissionslinienmuster aufweist, führt dies zum Auffüllen des sichtbaren Spektrums und somit zu einer erheblichen Verbesserung der Farbwiedergabe.

Metamerie

(Me|ta|me|rie) feminin, bezeichnet die Eigenschaft bestimmter farbiger Flächen, die bei unterschiedlichen Lichtquellen jeweils unterschiedliche Farbeindrücke vermitteln. Dies entsteht durch die Unterschiede in der Interaktion zwischen den Reflexionseigenschaften der Farbstoffe und der spektralen Zusammensetzung des Lichts. Ein Hersteller von Farben könnte zum Beispiel einen bestimmten Braunton in einer bestimmten Art und Weise mischen. Ein anderer Hersteller, der dies nachzumachen versucht, erzielt einen augenscheinlich gleichen Farbton mit Hilfe einer ganz anderen Formel. Diese beiden Farbtöne, die unter der einen Lichtquelle gleich aussehen, werden aufgrund der Unterschiede in der spektralen Zusammensetzung unter einer anderen Lichtquelle eindeutig von einander abweichen. Metamerie lässt sich minimieren, indem ausschließlich Produkte von ein und demselben Lack- oder Farbstoffhersteller benutzt werden. Viele Hersteller reduzieren außerdem die Anzahl der Färbemittel, die zur Herstellung von Farben benutzt werden, um Metamerieprobleme weitestgehend auszuschließen.

Monochromator

(Mo|no|chro|ma|tor) maskulin, ist ein optisches Gerät um elektromagnetische Strahlung in die einzelnen Wellenlängen durch Dispersion aufzutrennen.

Nahinfrarotstrahlung / NIR-Strahlung

(Nah|in|fra|rot|strah|lung) bzw. NIR-Strahlung  feminin, ist die Bezeichnung für den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 7o0 nm und 1800 nm liegt.

Optische Strahlung

(Op|ti|sche Strah|lung) feminin, meint den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 1 nm und 1000 µm liegt.

Photolumineszenz

(Pho|to|lu|mi|nes|zenz) feminin, bezeichnet Lumineszenz, welche durch die Absorption optischer Strahlung induziert wird.

Reflexionsgrad

(Re|fle|xi|ons|grad) neutrum, ist das Verhältnis des reflektierten Strahlungsflusses zum einfallenden Strahlungsfluss.

Reflexionsspektrum

(Re|fle|xi|ons|spek|trum) neutrum, ist die graphische Auftragung des Reflexionsgrades über die Wellenlänge.

Rubin

(Ru|bin) maskulin, ist ein Edelstein mit der chemischen Formel Al2O3:Cr3+, der u.a. in Form eines Einkristalls als Verstärkermedium im Rubinlaser verwendet wird. Er findet auch als Schmuckstein Verwendung.

Saphir

(Sa|phir) maskulin, steht für einkristallines alpha-Al2O3, das zur Klasse der trigonalen Kristalle gehört. Es ist zwischen 0.15 und 5 µm transparent und wird daher in vielfältiger Weise als optischen Material verwendet.

Schwarzer Strahler

(Schwar|zer Strah|ler) maskulin, ist die Bezeichnung für einen Temperaturstrahler, dessen ausgesandte elektromagnetische Strahlung in ihrer spektralen Energieverteilung und Intensität nur von der Temperatur abhängt. Der schwarze Strahler absorbiert die gesamte auf ihn fallende Strahlung unabhängig von der Wellenlänge, Richtung oder Polarisation, d.h. er besitzt den Absorptionsgrad von a = 1.

Spektroskopie

(Spek|tros|ko|pie) feminin, bezeichnet die Technik zur Aufnahme von Spektren.

Spektrum

(Spek|trum) neutrum, bedeutet im ursprünglichen Sinne Erscheinung oder Gespenst. Man erhält ein Spektrum, d.h. eine Sequenz von Spektralfarben, wenn weißes Licht durch ein dispersives Element, d.h. durch ein Prisma oder Gitter, aufgespalten wird.

Strahlungsstrom

(Strah|lungs|strom) maskulin, ist die gesamte von einer Strahlungsquelle in alle Raumrichtungen abgegebene Strahlungleistung. Die Einheit des Strahlungsstroms ist Watt (W).

Streukraft

(Streu|kraft) feminin, bezeichnet in der Physik die Kraft die auf ein Teilchen durch die Wechselwirkung (Reflexion, Absorption) mit einem Photon ausgeübt wird.

Streuung

(Streu|ung) feminin, bezeichnet in der Physik die allgemeine Ablenkung eines elektromagnetischen Strahls durch ein Objekt.

Transmission

(Trans|mis|si|on) feminin, ist die Bezeichnung für die Durchlässigkeit eines Mediums für elektromagnetische Strahlung.

Transmissionsgrad

(Trans|mis|si|ons|grad) maskulin, ist das Verhältnis des transmittierten Strahlungsflusses zum einfallenden Strahlungsfluss.

Transmissionsspektrum

(Trans|mis|si|ons|spek|trum) neutrum, bezeichnet die graphische Auftragung des Transmissionsgrades über die Wellenlänge.

Ultraviolettstrahlung / UV-Strahlung

(Ultra|vi|o|lett|strah|lung)  feminin, steht für den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 1 und 380 nm liegt. Dieser Spektralbereich wird weiter in Extrem UV (1 – 100 nm), Vakuum UV (1oo – 200 nm), UV-C (200 – 280 nm), UV-B (280 – 320 nm) und UV-A (320 – 380 nm) unterteilt.

Umgebungsbeleuchtung

(Um|ge|bungs|be|leuch|tung) feminin, wird zum Schaffen einer Stimmung oder Atmosphäre in Wohn- oder Arbeitsräumen benutzt. Es handelt sich üblicherweise um eine Kombination von Allgemein-, Architektur-, Arbeitsplatz- und Akzentbeleuchtung, mit der eine ausgesprochen eigenständige Atmosphäre in einem Raum geschaffen wird.

Vakuumultraviolettstrahlung

(Va|ku|um|ultra|vi|o|lett|strah|lung), feminin, meint den Spektralbereich des elektromagnetischen Spektrums, dessen Wellenlänge zwischen 100 und 200 nm liegt. Der Bezeichnung liegt die Beobachtung zugrunde, dass dieser Spektralbereich in Luft vor allem durch O2 und H2O absorbiert wird. Dementsprechend benötigt die VUV-Spektroskopie optische Komponenten, die evakuiert sind.

VUV-Strahlung

(Va|ku|um|ultra|vi|o|lett|strah|lung), feminin, meint den Spektralbereich des elektromagnetischen Spektrums, dessen Wellenlänge zwischen 100 und 200 nm liegt. Der Bezeichnung liegt die Beobachtung zugrunde, dass dieser Spektralbereich in Luft vor allem durch O2 und H2O absorbiert wird. Dementsprechend benötigt die VUV-Spektroskopie optische Komponenten, die evakuiert sind.

Yttriumaluminiumgranat / YAG

(Yt|tri|um|a|lu|mi|ni|um|gra|nat) / YAG neutrum, ist eine Wirtsmaterial für Leuchtstoffe (YAG:Ce) und Lasermedien (YAG:Nd, YAG:Er) mit der chemischen Formel Y3Al5O12, das durch seine hohe Stabilität hervorsticht. Es wird auch als hochbrechende transparente Keramik verwendet.

Yttriumoxid / YOX

(Yt|tri|um|oxid) / YOX neutrum, ist ein Sesquioxid mit der chemischen Formel Y2O3, das als Ausgangsmaterial für die Synthese vieler Leuchtstoffe, wie z.B. Y2O3:Eu3+ oder YVO4:Eu3+, verwendet wird. Einkristalle aus Y2O3, dienen auch als Verstärkermedium in Festkörperlasern, wobei diese dann z.B. mit Yb3+ dotiert werden.

Zentroide Wellenlänge

(Zen|tro|i|de Wel|len|län|ge) feminin, auch Schwerpunktswellenlänge genannt, bezeichnet die Wellenlänge, bei der ein gegebenes Spektrum integral in zwei gleich große Teile unterteilt wird.

Zodiakallicht

(Zo|di|ak|licht) neutrum, entsteht durch Streuung des Sonnenlichts an den Staubpartikeln des interplanetaren Raumes. Es ist bei sehr klarem Himmel besonders kurz nach Sonnenuntergang und kurz vor Sonnenaufgang zu beobachten.